Muay Thai Bund Deutschland (MTBD)

Geschichte MTBD:

Im Jahr 2014 feierte der Muaythai Bund Deutschland (M.T.B.D) sein 30-jähriges Bestehen. Kein anderer deutscher Thaibox-Verband kann auf eine vergleichbar lange Geschichte zurückblicken. Der M.T.B.D. ist der größte und aktivste Muaythai Verband in Deutschland und er wächst weiter – jeden Monat werden neue Clubs als Mitglieder aufgenommen. Der M.T.B.D. hat maßgeblich zum guten Ruf von Muaythai und dessen Popularität in Deutschland beigetragen. Zudem wurden ihm die alleinigen Vertretungsrechte der I.F.M.A. und des W.M.C. in Deutschland zuerkannt.

 

Profi Muaythai:

Im Jahr 1984 wurde der M.T.B.D. in Deutschland gegründet. In kleineren Hallen, in denen es keine Umkleidekabinen gab, aber wo Rauchen und der Verzehr von Getränken und Speisen erlaubt war, fanden erste Veranstaltungen nach holländischem Vorbild statt. Damals waren Gewichtsunterschiede von bis zu zehn Kilogramm keine Seltenheit, da nicht viele Kämpfer zur Verfügung standen. Gegen die Thai Box Kämpfe herrschten vor allem seitens der etablierten Kampfsportarten viele Vorurteile – es wurde gesagt, sie seien brutal und hätten keine Regeln. Doch mit steigendem Bekanntheitsgrad wuchs auch die Einsicht, dass es bei Muaythai strenge Regeln zum Schutz der Kämpfer gibt. Außerdem änderten sich im Lauf der Zeit Trainingsmethoden und Ausrüstung. Durch die Zusammenarbeit mit Diplom-Sportlehrern, Ärzten, Chiropraktikern und Physiotherapeuten wurde das Training auf ein sportwissenschaftliches Niveau gehoben. Auch die Ausrüstung hat sich deutlich verbessert: Nutzte man früher noch Boxhandschuhe mit Rosshaar-Füllung, hat sich hier in der Entwicklung viel getan, um den Schutz der Kämpfer zu garantieren.

Seit der Gründung des World Muaythai Council (W.M.C.) akzeptiert das Profi Muaythai die original thailändischen Kampfregeln. Der W.M.C. ist eng mit den offiziellen Muaythai Government Departments in Thailand verknüpft und garantiert somit die Teilnahme thailändischer Topfighter beim Kampf um ihre Welttitel. Das W.M.C. arbeitet im offiziellen Regierungsauftrag des thailändischen Parlaments und organisiert nicht nur Titelkämpfe sondern bietet auch Ausbildung auf sehr hohem Niveau an. Außerdem laufen über das W.M.C. viele weltweite Profiserien, die den W.M.C. zum aktivsten Profi Muaythai Weltverband machen. Auch deutsche M.T.B.D. Thai Boxer profitieren durch ihre Teilnahme am Kings Cup oder anderen internationalen Muaythai Serien davon.
Der M.T.B.D. schickt seine Nationalteams zu den Europa- und Weltmeisterschaften sowie zu den Tafisa und SportAccord Games, wobei der M.T.B.D. die Kosten der Nationalteams übernimmt.

 

Amateur Muaythai:

Im Jahr 1994 waren erstmals deutsche Thai Boxer zu einem zweiwöchigen Muaythai Seminar an die Hua Mark Sportuniversität nach Bangkok eingeladen worden. Das Thema war Amateur Muaythai. Zwei Wochen lang wurden die Teilnehmer in das Kampfrichterwesen sowie in Techniken, Trainingsmethoden und Pratzentraining nach sportwissenschaftlichen Vorgaben eingewiesen. Keiner der Teilnehmer hätte damals gedacht, dass Amateur Muaythai solch eine Erfolgsgeschichte werden würde. Die olympische Anerkennung, auch wenn man in Bangkok bereits davon sprach, lag noch in weiter Ferne.

Nachdem der Aufnahmeantrag die International Federation of Muaythai Amateur (I.F.M.A.) mit einer großen Stimmenmehrheit durch den vom I.O.C. anerkannten SportAccord angenommen wurde, brach das Amateur Muaythai Fieber auf allen Kontinenten der Erde aus. Knapp 130 Länder der Erde schlossen sich der I.F.M.A. an, welche dann auch noch die Anerkennung von The Association For International Sports for All (T.A.F.I.S.A) und der World Anti-Doping Agency (W.A.D.A.) erhielt. Damit zählt I.F.M.A. Muaythai zu den 14 Kampfsportarten, die offiziell an Wettkämpfen von T.A.F.I.S.A., an Arafura Games sowie an SportAccord Games teilnehmen dürfen. Auch durch die General Association of International Sports Federations (G.A.I.S.F.) wurde die I.F.M.A. anerkannt und gilt somit als vorolympische Sportart. Die I.F.M.A. hat die letzte Anerkennung durch die World Games Association bereits beantragt und ist auf dem Weg zur olympischen Anerkennung. Die I.F.M.A. besteht heute aus fast 130 Mitgliedsländer.

Da man über den Weltverband I.F.M.A. auf internationaler Ebene bereits auf dem olympischen Weg ist, muss man jetzt auch in Deutschland nachziehen. Dafür kämpft der M.T.B.D. Erste Priorität hat die Gründung der Muaythai Landesverbände in den neuen Bundesländern, damit Muaythai von deren Landessportbünden anerkannt werden kann. Ein Hindernis innerhalb Deutschlands ist die große Zersplitterung des Muaythai in viele verschiedene Verbände, von denen viele keinen Bezug zu offiziell anerkannten Fachabteilungen und Verbänden in Thailand haben. Der M.T.B.D. hat sich daher das Ziel gesetzt, alle Parteien an einen Tisch zu bringen, damit das Muaythai auch endlich die Unterstützung durch die Landessportbünde erhält, die es verdient. Der M.T.B.D. hat bereits in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland Pfalz, Baden Württemberg, Bayern und dem Saarland bestehende Muaythai Landesverbände. Derzeit sind die Landesverbände Schleswig Holstein, Sachsen und Thüringen in Gründung. Niedersachsen wird im Oktober folgen und Landesverbände in Mecklenburg Vorpommern und Brandenburg sind in Planung.

Warum MTBD:

  • Der M.T.B.D. ist der älteste und größte Muay Thai Fachverband
  • Der M.T.B.D. besitzt die alleinigen Vertretungsrechte der International Federation of Muaythai Amateur (I.F.M.A.) und des World Muaythai Council (W.M.C.) in Deutschland:
    • Der I.F.M.A. setzt sich für die olympische Anerkennung von Muaythai ein.
    • Der W.M.C. ist der einzige weltweit arbeitende Profi Muaythai Weltverband, welcher im offiziellen Auftrag des thailändischen Parlaments arbeitet, die meisten internationalen Events bietet und auch weltweit die meisten Fernsehübertragungen hat.
  • Ausbildungsprogramme mit Prüfungen für den Muaythai Breitensport
  • Gezielte Talentförderung im Leistungssportbereich
  • Seriöse Muaythai Ausbildung zum:
    • Muaythai Übungsleiter F
    • Muaythai Trainer – C Lizenz
    • Muaythai Trainer – B Lizenz
    • Kampfrichterausbildung im Amateur- und Profi-Muaythai
    • Muay Thai Khan Prüferlizenz
  • Regelmäßige Teilnahme an Amateur- und Profiwettkämpfen im Muaythai:
    • Um beim M.T.B.D. an einer Deutschen Meisterschaft teilnehmen zu können, müssen sich die Kämpfer und Kämpferinnen auf den Landesmeisterschaften qualifizieren. Die Deutsche Meisterschaft im Amateur Muaythai ist auch eine der Qualifikationen für die Aufnahme in das Nationalteam, das auf Verbandskosten an den Europa- und Weltmeisterschaften sowie an den SportAccord Combat Games (I.O.C.) teilnimmt.
  • Gut strukturierter Aufbau in der Nachwuchsförderung
  • Wöchentliche Veranstaltungen bundesweit
  • Seriöse Qualifikationen zur Teilnahme an deutschen Meisterschaften sowie an Europa- und Weltmeisterschaften
  • Teilnahme an K-1 Kämpfen über die International Kick Boxing Federation (I.K.B.F.)
  • Geplante Anerkennung von Muaythai durch die Landessportbünde und durch den Deutsch Olympischen Sportbund (D.O.S.B.)
  • Zusammenschluss der Muaythai Clubs bundesweit in Landesverbände
  • Gegenseitige Unterstützung der Clubs und Promoter
  • Aufbau von Veranstaltungsserien im Bundesgebiet für Amateure und Profis

ONE WORLD – ONE MUAYTHAI

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An ALLEN FEIERTAGEN ist das Gym GESCHLOSSEN!

 

In den SOMMERFERIEN haben wir Montags und Mittwochs KEIN Training!

 Dafür Dienstags und Donnerstags von 18:00 uhr bis 19:30 uhr!!

Samstags wie gewohnt um 15:00 Uhr!

 

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